18 de dezembro de 2012

Deutsche Wasserversorger sind gegen Fracking am Bodensee


Deutsche Wasserversorger sind gegen Fracking am Bodensee

Auch deutsche Trinkwasserversorger wehren sich gegen alaskische Verhältnisse.Auch deutsche Trinkwasserversorger wehren sich gegen alaskische Verhältnisse. - © DAPD
Die Energie- und Wasserversorger Bayerns und Baden-Württembergs sprechen sich gegen die umstrittene Erdgasgewinnung am Bodensee aus. Das Bergbauamt habe die Genehmigung ohne Rücksprache mit den Wasserbehörden ertei

Beim Fracking werden unter hohem Druck Sand, Wasser und Chemikalien in Gesteinsschichten gedrückt, um das Erdgas herauszupressen. Das deutsche Bundesumweltamt empfiehlt, kein Fracking in Trinkwasserschutzgebieten zuzulassen.

Grenzüberschreitender Widerstand

Rund um den Bodensee formiert sich der Widerstand gegen die umstrittene Bohrmethode. Auch die Vorarlberger Landesregierung spricht sich vehement gegen die Bohrungen aus. “Es geht um unsere Natur und die Umwelt und wir wollen kein Alaska am Bodensee. Sollte aber in der Nachbarschaft eine andere Stimmung aufkommen dann sage ich sehr klar Kampfgeist”, erklärt Landesrat Erich Schwärzler.
Gestern protestierten die europäischen Grünen im EU-Parlament gegen Fracking. Auch im Social Web gibt esGruppen, die sich gegen das Fracking am Bodensee aussprechen. Nun liegt es an der deutschen Bergbaubehörde, wie sie auf den Widerstand der Politik und Wasserversorger reagieren will.
(VOL.AT)

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